23. ECNP Congress: Amsterdam im Zeichen der Neuropsychopharmakologie

Für seine schönen Grachten ist Amsterdam bekannt. (Bild: RAI)

27.08.2010 (BIERMANN) – Von 28. August bis 1. September diskutieren Experten aus aller Welt in Amsterdam über die neuesten Errungenschaften und zukünftigen Perspektiven in der Neuropsychophrmakologie. Der Veranstalter - das European College Of Neuropsychopharmacology (ECNP) - erwartetet bis zu 7000 Teilnehmer.

Das wissenschaftliche Programm umfasst Vorträge von mehr als 150 Referenten aus über 20 Ländern. Thematische Schwerpunkte sind unter anderen:

- die neuronale Basis des depressiven Selbst
- die Interaktion von Genen und Umwelt bei Psychosen
- zirkadiane Rhythmen: ihre Rolle und Dysfunktion bei
affektiven Störungen
- Prädiktoren für Rezidive bei Alkoholsucht
- Wege zu neuartigen Antipsychotika: Übergang zu
explorativen Strategien
- Angstgedächtnis und -löschung: neue Therapieoptionen
- Stress- und affektive Erkrankungen
- neuroprotektive Therapien: potenzielle Therapieziele bei
Multipler Sklerose, Schlaganfall und neurodegenerativen Erkrankungen

Die Fortbildungsveranstaltungen werden sich mit der Neurobiologie und Neuropharmakologie der Zwanghaftigkeit bei Suchtverhalten, Schmerzen und Neuropsychopharmakologie, Placebo in der Psychiatrie, Neurostimulation bei affektiven Störungen, metabolischen und kardiovaskulären Risiken der langfristigen psychopharmakologischen Behandlung von Patienten mit psychischen Störungen sowie psychischen Symptomen und ihrer Behandlung bei neurologischen Erkrankungen beschäftigen.

Mehr als 750 Posterpräsentationen werden einen spannenden Einblick in die Forschungsaktivitäten vor allem junger Nachwuchsforscher geben.

Außerdem wird das ECNP die Ergebnisse des ECNP Consultation Meeting 2010 zum Thema "Die Zukunft von Placebos in klinischen Studien zu Gehirnerkrankungen" präsentieren.

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