(BIERMANN) – Sprechen Sie mit Ihren Patienten ausführlich über die möglichen Nebenwirkungen, die bei den von Ihnen verordneten Medikamenten auftreten könnten. So beugen Sie Unzufriedenheit vor und erhöhen eventuell noch die Therapietreue.
Bei einer Umfrage zum Arzt-Patienten-Verhältnis des Wissenschaftlichen Instituts der Techniker Krankenkasse für Nutzen und Effizienz im Gesundheitswesen gab jeder Fünfte an, dass er unzufrieden mit der Berücksichtigung von Nebenwirkungen bei der Verordnung von Arzneimitteln sei. Jeder Zehnte fühlte sich schlecht über die Wirkung seines Medikaments informiert. Weitere zehn Prozent waren nicht in der Lage, Angaben darüber zu machen, wie ihr Arzt sie über Wirkung oder Nebenwirkung aufgeklärt habe.
"In kaum einem medizinischen Bereich hängt der Erfolg der Therapie so sehr vom Mitwirken der Patienten ab wie bei Arzneimitteln", so Tim Steimle, Apotheker bei der Krankenkasse. "Deshalb ist es so wichtig, dass die Menschen wissen, wieso sie das Medikament einnehmen müssen, welche Wirkung es hat und welche Nebenwirkungen eventuell auftreten können."
Quelle: Techniker Krankenkasse
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